Sonntag, 9. Juli 2017

Leseeindruck zu "Der Totenerwecker" von Wrath James White






Bist du dir sicher, dass du jede Nacht ganz normal schläfst? 
Bist du dir sicher, dass du einfach nur schlechte Träume hast? 
Bist du dir sicher, dass niemand hinter dir her ist? 

Diese Fragen muss sich die Protagonistin Sarah stellen, denn seitdem ihr neuer Nachbar Dale eingezogen ist, hat sie ein ungutes Gefühl und ist sich sicher, dass er ihr Nachts etwas antut. 

"Der Totenerwecker" von Wrath James White war mein erstes Buch aus dem Festa Verlag und der Einstieg gelang dem Autor perfekt. Doch so blutig und spannend blieb es leider nicht die ganze Zeit, denn in der Mitte der Story verlor Herr White irgendwie den roten Faden und hielt sich mit Nebensächlichkeiten auf, die mir etwas die Leselust vermiest hatten. Da ich aber das Buch gemeinsam mit der lieben Lena von  Lenas Welt der Bücher  gelesen hatte, zog sie mich einfach mit und das war gut, denn der Autor fand wieder zu der anfänglichen Form zurück und überraschte mich dann doch nochmal mit einem etwas ungewöhnlichem Ende. 

Die Kapitel über Sarah fand ich eher mittelmäßig. Die Protagonistin nervte mich teilweise ziemlich arg mit ihrer Art. Ich verstand auch manchmal nicht, wie Sarah und ihr Mann Josh in einigen Szenen reagiert haben. 

Dale hingegen fand ich super. So bösartig wie er auch gewesen sein mag, so sehr hätte ich mir noch mehr Kapitel von ihm gewünscht, denn genau DAS war es, was mein Blut in Wallung gebracht und mir eine Gänsehaut über die Arme gejagt hatte. Seine "Begabung" fand ich irgendwie faszinierend und beängstigend zugleich. 

Kann ich nach diesem Buch ruhig schlafen? Ja, aber im Hinterkopf wird diese Geschichte dennoch bleiben.


______________________________________________________________

Buchinfos: 

Buchtitel: Der Totenerwecker / Autor: Wrath James White / Verlag: Festa Verlag / Erscheinungsdatum: 22. August 2013 / Seitenanzahl: 416 / Genre: Thriller / Preis Print: 13.95 € / Preis E-book: 4.99 € / ISBN: 978-3865522214
 

Sonntag, 18. Juni 2017

Das Wort zum Sonntag



Diese Aktion ist von Gedankenvielfalt. Das Thema: "mehrere Bücher gleichzeitig lesen" fand ich interessant und deshalb mache ich da einfach mal mit.




Anhand des Bildes könnt ihr euch bestimmt schon denken, dass ich immer mehrere Bücher gleichzeitig lese. Die Grenze liegt bei mir aber bei maximal 5 Bücher. Es muss auch immer mindestens ein Thriller dabei sein, sonst bin ich nicht ich. 

Seit geraumer Zeit teile ich alle meine Bücher in Leseabschnitte ein ( meistens sind das ca 50 Seiten ). Die Wahl, welches Buch ich morgens ( Ja, ich stelle mir extra den Wecker früher, damit ich vor der Arbeit lesen kann ) lese ist ganz spontan. Für die Mittagspause auf Arbeit nehme ich immer das Buch mit, das ich gemeinsam mit anderen lese, damit ich nicht hinterherhinke. Abends fällt die Wahl überwiegend auf Thriller ( bin ich eigentlich normal? ). 

Ich habe bisher ganz selten mal nur EIN Buch beim Wickel gehabt. Irgendwie ist das nicht meins. Fühle mich dabei total unwohl und das ist nicht Sinn der Sache. Lesen soll ja Spaß machen. 

Wie ist das denn bei euch? Lieber immer nur ein Buch oder mehrere? 


Eure Jenny

Sonntag, 4. Juni 2017

Leseeindruck zu "Das Rachespiel" von Arno Strobel





Auf der Suche nach neuen Autoren wurden mir die Bücher von Arno Strobel ans Herz gelegt. Daraufhin habe ich mir "Das Rachespiel" von ihm gekauft. 

Stell dir vor, du hast in deiner Kindheit mit ein paar Freunden Dinge gemacht, die schlimm waren und keine Konsequenzen nach sich gezogen haben. Deine damaligen Freunde und du erhalten mysteriöse Post und ihr werdet zu einem "Spiel" eingeladen. Ein Spiel, bei dem es um Leben und Tod geht. Du hast keine Wahl, ob du mitmachst oder  nicht, es sei denn, du möchtest das Liebste das du besitzt, verlieren. 

Klingt spannend? Für mich schon. Arno Strobel hat diese Fähigkeit, mich als Leserin durch das Buch fliegen zu lassen. Ich konnte gar nicht aufhören, denn die meisten Kapitel endeten damit, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergehen wird. Dazu kam dieser bildgewaltige Schreibstil, dem ich nicht entfliehen konnte. 

Die Story fand ich gut. Ich hatte Verdächtige im Auge,  aber der Autor hatte mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Danke auch, Herr Strobel. ( lach ) Die Charaktere hätten wirklich nicht unterschiedlicher sein können. 

Das Rachespiel an sich war clever durchdacht, allerdings muss ich zugeben, fand ich einige Szenen doch etwas in die Länge gezogen. 

Die Rückblicke auf  "Damals" fand ich nicht ganz so stark geschrieben, waren aber doch sehr wichtig, um die Hintergründe dieses "Rachespiel's" erst so richtig zu begreifen.



Buchinfos: 

Buchtitel: Das Rachespiel / Autor: Arno Strobel / Erscheinungsdatum: 23. Januar 2014 / Verlag: Fischer  / Seitenanzahl: 352 / Preis Print: 9.99 € / Preis E-book: 9.99 € / Genre: Psychothriller / ISBN: 978-3596196944 


Dienstag, 30. Mai 2017

Leseeindruck Bloody Mary - Du darfst dich nicht verlieben von Nadine Roth






Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Letztes Jahr hatte ich bereits ein Buch gelesen, in dem es um Bloody Mary ging. Was bitte sollte jetzt an dieser Geschichte anders sein? Fast alles! Die einzige Übereinstimmung war das "rufen" durch den Spiegel.

Das erste Drittel des Buches war sehr spannend und erzeugte gelegentlich auch Gänsehaut beim Lesen. 

Bloody Mary, eine Protagonistin, die mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen war und zu einer Freundin wurde. Ich verstand sie. Ich konnte mich in ihre Gefühle hineinversetzen, verstand ihren Hass, ihre Wut. 

Dann, ganz plötzlich, verstand ich sie nicht mehr. Der Grund: Avian! Mit ihm änderte sich alles. Mary veränderte sich und die Story verlor etwas an Schwung. Für mich entstanden einige "Längen". Was war geschehen? Die Autorin verlor sich hin und wieder zu sehr in den Details und dadurch kam die Geschichte nur langsam voran. Diese sogenannten "Längen" konnte ich aber gut nutzen, um mit vorangegangenen Szenen klarzukommen und zu verarbeiten. 

Zum Ende hin hatte Nadine Roth ihre anfängliche Spannung wiedergefunden. Der Ausgang der Story war nicht überraschend, aber überzeugend. Anders hätte es nicht gepasst.



Buchinfos: 

Buchtitel: Bloody Mary - Du darfst dich nicht verlieben / Autorin: Nadine Roth / Erscheinungsdatum: 12. März 2017 / Verlag: Sternensand Verlag / Seitenanzahl: 560 / Preis Print: 14.95 € / Preis E-book: 6.99 € / Genre: Fantasy / ISBN: 978-3906829340 

 

Leseeindruck zu Evil von Jack Ketchum





"Ihr glaubt, ihr wisst, was Schmerz ist?" ~ Evil, 1. Satz, Kapitel 1


Mit diesem Satz begann der Horror. Anfangs, so ca die ersten 100 Seiten, dachte ich mir: "Und das soll jetzt eine krasse Geschichte werden?" Die Story war lahm und plätscherte vor sich hin. Hätte ich mal meine Klappe gehalten, denn mir dämmerte es plötzlich, worauf es letztendlich hinauslaufen würde und ich sollte Recht behalten.

Niemals, NIEMALS, hätte ich das, in dieser Form, erwartet. Mit dem Hintergedanken, dass es sich um eine wahre Geschichte handelte, begann meine Seele zu weinen und zu schreien. Diese unglaubliche Wut und der Hass, der sich in mir aufbaute, wollten einfach nur noch raus. Die Fassungslosigkeit, wozu Menschen fähig sind, macht mich heute, zwei Tage nach beenden des Buches, immer noch fertig. Ich frage mich auch immer noch: WARUM? Warum ist das geschehen? 

"Evil" kann zerstören. Es kann die Seele belasten. Wer das Buch lesen möchte, kann es gerne machen, aber bitte bitte, legt es weg und fasst es nie wieder an, wenn ihr merkt, dass es zu heftig für euch ist. Quält euch nicht unnötig. Dieses Buch zeigt die Abgründe der menschlichen Seele.


Buchinfos:

Buchtitel: Evil / Autor: Jack Ketchum / Erscheinungsdatum: 1. Januar 2006 / Verlag: Heyne Hardcore / Seitenanzahl: 336 / Genre: Horror / Preis Print: 9.99 € / Preis E-book: 8.99 € / ISBN: 978-3453675025

 

Leseeindruck zu AchtNacht von Sebastian Fitzek





"AchtNacht" kaufte ich direkt am Erscheinungstag und begann sofort mit dem Lesen. Von der anfänglichen Euphorie, quasi nach dem Motto: Ja, mein Seelenklempner hat ein neues Werk gezaubert!, blieb allerdings leider nicht viel.
Der Einstieg war ganz gut, der übliche "Fitzek-Nervenkitzel" vorhanden, aber nach etwa einem Drittel des Buches fehlte etwas. Die Luft war raus. Meine doch etwas kaputten Hirnwindungen liefen nicht so, wie bei all den anderen Büchern von ihm. Sie liefen nicht auf Hochtouren, nein, sie hatten die normalen Drehungen gewählt.

Nach etwa der Hälfte gab ich dann erstmal auf. Ich musste pausieren....unnormal bei mir, wenn es um ein Buch von Sebastian Fitzek geht. Fast 2 Monate später trat ich mir dann in den Hintern und beendete die ganze Sache. Und ab dem letzten Drittel war dann auch mein persönlicher Psycho-Doc wieder mit an Bord. Da war plötzlich wieder dieser typische Fitzek-Stil, den ich so liebe. Raffiniert, intrigant, clever und schonungslos. Meine Hirnwindungen freuten sich, drehten durch und rasteten aus.

Wenn ich mir im nachhinein die Protagonisten betrachte, muss ich gestehen, dass mir einer mal so gar nicht gefallen hatte. Meine Güte, keine krankhafte Idee gehabt? ( lach )
Sonst haben doch immer alle einen an der Waffel. ( hihi )

Im Großen und ganzen kann ich aber sagen, dass das Buch für mich durchschnittlich war. Der Anfang ganz gut, der Mittelteil erzeugte bei mir gähnende Leere und das Ende war zum Glück wieder typisch Fitzek....

Die Thematik der Geschichte ist gut. Im Grunde sendet es eine wichtige Botschaft und sollte ( den Blick auf soziale Netzwerke werf ) zum nachdenken anregen.

Moment....eins muss ich noch los werden. Thema Spannungsbogen! Was war denn da los? Zwischendurch wohl keine Kraft gehabt, um den Bogen zu halten. Ich komme beim nächsten Buch gerne vorbei und füttere Herrn Fitzek, damit er sich besser konzentrieren und die Spannung beibehalten kann. ( natürlich ganz uneigennützig auf gutes Lesefutter schiel - hust )

#duckundweg #denbeitragnichtganzsoernstnehmen #Clowngefrühstückt

Buchinfos: 

Buchtitel: AchtNacht / Autor: Sebastian Fitzek / Erscheinungsdatum: 14. März 2017 / Verlag: Knaur TB / Seitenanzahl: 416 / Preis Print: 12.99 € / Preis E-book: 9.99 € / Genre: Thriller / ISBN: 978-3426521083 

Dienstag, 2. Mai 2017

Monatsrückblick April 2017



Hallo ihr Lieben! 

Nach einer unfreiwilligen Blogpause bin ich jetzt wieder zurück. In den nächsten Tagen werde ich euch noch ein paar Rezensionen schreiben ( dank der Leseflaute sind das nicht so viele....schnauf ). 

Im April habe ich 6 Bücher gelesen. Wenn man sich meine "want-to-read-Liste" 
anschaut, könnte man denken: Ich habe es mal geschafft, alle Bücher, die ich mir vorgenommen habe, zu lesen und sogar noch ein zusätzliches. 

Doch Fehlanzeige! Meine Listen sind für mich immer noch reine Gefühlssache, was ich genau in diesem Augenblick gerne lesen würde. 

"Lockwood & Co - Die seufzende Wendeltreppe" habe ich erst zur Hälfte gelesen und gehört damit nicht in den April. 

Tatsächlich gelesen habe ich folgende Bücher: 





Den Anfang machte "Bloody Mary - Du darfst dich nicht verlieben". Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Letztes Jahr hatte ich bereits ein Buch gelesen, in dem es um Bloody Mary ging. Was bitte sollte jetzt an dieser Geschichte anders sein? Fast alles! Die einzige Übereinstimmung war das "rufen" durch den Spiegel.

Das erste Drittel des Buches war sehr spannend und erzeugte gelegentlich auch Gänsehaut beim Lesen.
Bloody Mary, eine Protagonistin, die mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen war und zu einer Freundin wurde. Ich verstand sie. Ich konnte mich in ihre Gefühle hineinversetzen, verstand ihren Hass, ihre Wut.
Dann, ganz plötzlich, verstand ich sie nicht mehr. Der Grund: Avian! Mit ihm änderte sich alles. Mary veränderte sich und die Story verlor etwas an Schwung. Für mich entstanden einige "Längen". Was war geschehen? Die Autorin verlor sich hin und wieder zu sehr in den Details und dadurch kam die Geschichte nur langsam voran. Diese sogenannten "Längen" konnte ich aber gut nutzen, um mit vorangegangenen Szenen klarzukommen und zu verarbeiten.
Zum Ende hin hatte Nadine Roth ihre anfängliche Spannung wiedergefunden. Der Ausgang der Story war nicht überraschend, aber überzeugend. Anders hätte es nicht gepasst.


Im Anschluss ging es dann mit "Tote Mädchen lügen nicht" weiter. Es lag mindestens 2 Jahre auf dem SuB ( Stapel ungelesener Bücher ) und jetzt habe ich es endlich gelesen. In nicht mal 2 Tagen war ich mit der Geschichte durch und wusste nicht, was ich denken sollte. Und ganz ehrlich, ich weiß es bis heute nicht. Dieses Buch macht nachdenklich und ich finde es traurig. Traurig, dass Menschen so sein können und auch "blind" durchs Leben laufen. Viele kleine Dinge können zu etwas Großem werden. 

Danach kam ein mysteriöses Päckchen bei mir an. Ich wusste vorher von nichts und sage nochmal ganz lieb Danke an die Person, die es für mich bei einem "Gewinnspiel" gewonnen hatte. Die Rede ist hier von "Paper Princess - Die Versuchung". Dieses Buch hat mich gut unterhalten. Ich konnte abschalten und alles vergessen. Fast alles. Ein Protagonist hatte sich in meinem Kopf festgesetzt. Reed! 

Ein Buch hatte ich im April mit 2 anderen Personen gemeinsam gelesen. "Silber - Das erste Buch der Träume" lag  schon ewig auf meinem SuB und ja, es wurde Zeit. Ich feiere die Protagonisten Liv und Mia. Sie sind so herrlich sarkastisch und irgendwie war ich ständig am kichern. In der Mitte des Buches gab es eine kurze Passage, die etwas flach war, aber ansonsten kann ich bei dieser Geschichte einfach nicht meckern. 

Kommen wir zu meinem absoluten Monatshighlight. Na, ihr ahnt es doch sicher schon. Richtig! "Game on - Mein Herz will dich". Gott, ich liebe dieses Buch, die Charaktere und allem voran Drew. Hach ja......Drew Baylor ( Herzchen in den Augen hab ). Huch, ich schweife ab. Pardon. Kommen wir zum Wesentlichen. Die Story hätte nicht besser sein können, auch wenn mir so manches Mal das Herz rausgerissen wurde. Bei einer Szene lief mir sogar eine einzelne Träne aus dem Auge. Das kann man dann wohl der Autorin mit ihrem genialen Schreibstil anlasten. Ich könnte jetzt noch viel mehr von diesem Buch-Schätzchen schwärmen, aber das würde meiner Rezension vorgreifen. 

Auf dem letzten Drücker habe ich dann noch "Erlöse uns" beendet. Puh, Schweiß von der Stirn wisch. Bisher habe ich alle Bücher der Autorin verschlungen. Bei Ankunft dieses Buches war ich daher auch sehr positiv gestimmt, jedoch bin ich nach dem Lesen nicht ganz so zufrieden wie sonst. Mehr gibt es dann in der Rezi. 


Kommen wir noch schnell zu der Statistik. 

6 Prints = 2376 Seiten = ca 79 Seiten am Tag. 

Kein Flop, aber ein wunderschönes Highlight. 

Damit verabschiede ich mich. Wir lesen uns. 


Jenny